März 2017
März 2017

Edelstahl am Design-Hotel Nomad in Basel

FENSTER UND TÜREN

Bei der Komplettsanierung des Basler Hotels Nomad, eines Baus aus den 1950er-Jahren, entschieden sich die Architekten für einen auf wenige Materialien abgestimmten Materialmix. Neben rohem Beton und warmem Eichenholz wird der gelungene Bau auch von verschiedenen Edelstahl-Elementen geprägt. Die Restaurantfront, die verglasten Oberlichter und die Lamellenfront im Inneren des Gebäudes stehen in diesem Beitrag im Fokus.


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Die Komplettsanierung des dannzumal unscheinbar wirkenden Baus aus den 1950er-Jahren wurde vor Jahresfrist abgeschlossen. Heute präsentiert sich das 65 Zimmer zählende Design-Hotel Nomad in Basel in einem frischen und einladend wirkenden Kleid.
Die Unscheinbarkeit des ursprünglichen Baus barg architektonische Potenziale, die der jetzige Hotelbau behutsam hervorholt. Die feine Reliefstruktur der Fassade und die grosszügige Raumführung im Erdgeschoss bilden dabei die zentralen Elemente.
Die Fassade gewinnt durch den Rückgang auf den Beton und die Einsetzung von grossen, gerahmten Aluminiumfenstern eine prägnante Erscheinung. Im Inneren setzt der Bau auf eine klare, offene Räumlichkeit.
Zweifelsohne ist es den Architekten bestens gelungen, die atmosphärischen Qualitäten aus den 1950er-Jahren in die Gegenwart zu transferieren. Materiell konzentrierten sie sich auf einen sorgfältig abgestimmten Dreiklang aus rohem Beton, warmem Eichenholz und einigen Metallelementen.
Anspruchsvolles Metallhandwerk
Im Erdgeschoss ermöglichen grossflächige Verglasungen, die sich im Sommer öffnen lassen, Einblicke in den hell und offen gestalteten Gastronomiebereich. Skulpturale Oberlichter durchfluten den Lobbybereich mit natürlichem Licht und grazile, aneinandergereihte Metall-lamellen schaffen eine kunstvolle Atmosphäre und grenzen optisch ein. Sinn und Zweck sei es – so die Betreiber –, eine Lokalität zu bieten, wo sich Hotelgäste mit der täglichen Kundschaft des Bar- und Restaurantbetriebs vermischen und dabei das kulinarische Angebot geniessen.
Dass die metallisch edel wirkenden Aussenabschlüsse des Restaurants oder die schief über dem Raum liegenden verglasten Oberlichtfenster in technischer Hinsicht keine Standardangelegenheit darstellen, dies erkennen auch branchenfremde Passanten – mindestens auf den zweiten Blick.
Für die Ausführung dieser exklusiven Bauteile wurde die Firma Baur Metallbau AG, Mettmenstetten, beauftragt. Die Unternehmung verfügt über das nötige Rüstzeug, um solche Arbeiten im Gastronomie- und Hotelbereich in technischer, personeller und logistischer Hinsicht kompetent abzuwickeln.