Oktober 2017
Oktober 2017

Zutrittssicherheit erfordert durchdachte Planung

SICHERHEITSTECHNIK

Mit Sicherheitsbeschlägen und elektronischen Zutrittssystemen können die Sicherheit und auch der Bedienungskomfort verbessert werden. Wichtig ist aber auch, dass ein gebäudespezifisches Sicherheitskonzept ganzheitlich ist und auch die weniger exponierten Bereiche mit einbezieht.


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Gerade in dieser Jahreszeit, wenn schon am späten Nachmittag die Dämmerung hereinbricht und Nebel die Sicht verschleiert, häufen sich auch die Meldungen von Einbrüchen und Diebstählen. Oftmals werden bei Analysen von erfolgreichen Einbrüchen Schwachstellen im Bereich des mechanischen Widerstandes sowie im konzeptionellen Bereich festgestellt. Dabei erstaunt immer wieder, dass bei Türen und Fenstern keine oder nur absolut ungenügende Sicherheitsmassnahmen getroffen wurden. Ein Fenster oder eine Türe ohne starke Mehrpunktverschlüsse lässt sich von einem geübten Täter innert kürzester Zeit aufbrechen.
An dieser Stelle ist auch der beratende Metallbauer gefordert. Er steht in direktem Kundenkontakt und hat die Möglichkeit, den Besteller oder Bewohner fachlich zu beraten – was sich schlussendlich auch positiv auf die eigene Wertschöpfung auswirken kann.
Ganzheitliches Sicherheitskonzept anstreben
Für grössere, komplexe Gebäude wird in der Regel ein entsprechend umfangreiches Sicherheitskonzept durch Fachspezialisten erstellt und durch die beteiligten Tür- und Fensterbauer umgesetzt. Bei kleineren Gebäuden jedoch kann der Metallbauer durchaus beratend wirken und entsprechend anbieten. Dabei ist es wichtig, dass die einzelnen Tür- und Fensterabschlüsse nicht nur isoliert betrachtet und beurteilt werden, sondern die zusammengehörenden Sicherheitsbereiche aufeinander abgestimmt werden.
Es zeigt sich immer wieder, dass bei der konzeptionellen Betrachtung und Beratung die Abgebrühtheit der Täter gerne unterschätzt wird. Während beispielsweise die Bewohnerin die Wohnung oder das Büro verlässt und sich in der Waschküche oder in der Garage aufhält, betritt der Täter durch die nicht abgeschlossene Eingangstür das Gebäude und entwendet den Schlüssel vom Bürotisch. So verschafft er sich Zutritt zur Garage und klaut das Auto oder andere Wertsachen. In diesem Fall hätte ein selbstverriegelndes Schloss bereits gereicht, um dem Täter den Zugang zu verwehren.
Ein weiterer Klassiker ist die Drückergarnitur. Wenn man schon hochwertige Schlösser und Bänder verbaut, dann sollten auch der Drücker und das Schild ausreichend massiv sein. Das beste Schloss hilft nur wenig, wenn der Einbrecher das Schild aufbiegen und zum Beispiel den Zylinder abdrehen kann.