Februar 2019
Februar 2019

Schwimmender Stahl erfrischt Füsse und Gemüter

STAHLBAU

Der Speichersee in der Ski- und Wanderregion Stoos (ob Schwyz) wurde um eine Attraktion erweitert. Im Sommer nun können die Besucher das kühle Nass von der schwimmenden Plattform aus geniessen. Wie die einziehbare Anlage gebaut ist und
welche Herausforderungen sie stellte, das erfahren Sie im Beitrag.


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Idyllisch am Rande des Bergdorfs Stoos
liegt – umgeben von hohen Berggipfeln – das
Stoos-Seeli. Rund 22 000 m3 Wasser fassend,
dient der künstlich angelegte Speichersee für
die Pistenbeschneiung, als Quelle für Löschwasser,
als Notreserve für eine allfällige, gefilterte
Einspeisung ins Trinkwassernetz sowie
als Hochwasserschutz.
Die Stoos-Muotathal Tourismus GmbH hatte
nach der Inbetriebnahme des Speichersees
im Jahre 2009 und des Themenweges Moorerlebnis
im Jahre 2013 auch das Gebiet um
das Stoos-Seeli aufgewertet. Als Endpunkt des
Moorerlebnis-Rundwegs bietet es als Anziehungsort
für Jung und Alt, Feuerstellen, Kinderwasserspiele
sowie einen Imbissstand mit WC-Anlage. Als weitere Attraktion kam im vergangenen
Jahr der «Seeli-Pool», eine schwimmende
Metallplattform mit versenkterWanne dazu. Sie lädt zum erfrischenden Fussbad
ein und macht den sonst nur schwer zugänglichen
Speichersee für alle Besucher erlebbar.
Einziehbar und gelenkig gelagert
Die stählerne Plattform ist bei ungleichmässiger
Belastung für 20 Personen ausgelegt,
trägt aber bei ausgeglichener Balance mindestens
die doppelte Anzahl Personen. Die
ganze Steganlage besteht aus drei Einheiten.
Am Ufer lagert der fest verankerte Ausgangssteg
auf einer Betonplatte. Als Bindeglied zur
schwimmenden Plattform dient ein zweiter,
gelenkig gelagerter Steg. Dieser gleicht – je
nach Wasserstand – die unterschiedlichen
Höhen der Plattform aus und gewährt jederzeit
einen bequemen Zugang.
Zu Wartungszwecken oder bei Saisonschluss
ist es möglich, die Plattform und
den gelenkig gelagerten Verbindungssteg
mit einem Seilzugsystem ans Ufer zu ziehen.
Hierfür ist der Verbindungssteg beim Übergang
zum Feststeg mit zwei Aluminiumrollen
bestückt. Die Seitenwangen des Feststegs
wiederum erfüllen auch den Zweck von Laufschienen,
was ein geführtes und kontrolliertes
Einziehen ermöglicht.