November 2016
November 2016

Einzigartiges Projekt

PROFILSYSTEME / WICONA

Beim Gebäude «De Rotterdam», entworfen vom niederländischen Pritzker-Preisträger Rem Koolhaas, kamen Wicona-Fassaden zum Einsatz. Das einzigartige Projekt, das zu den Finalisten beim Mies Van der Rohe Award 2015 gehörte, besteht aus drei über 150 Meter hohen Türmen.


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Das Gebäude «De Rotterdam» der Architekten Rem Koolhaas, Reinier de Graaf und Ellen Van Loon (OMA) gibt der Skyline der niederländischen Hafenstadt eine neue Gestalt. Der Bau ist Teil eines ehrgeizigen Projekts zur Neugestaltung der ehemaligen Hafenanlagen des Wilhelminapiers, mit der die Uferzone der Maas im Umfeld der Erasmus-Brücke in ein pulsierendes urbanes Zentrum verwandelt werden soll. Geprägt werden die Bauten von Geschäften, Büros, Wohnmöglichkeiten und Freizeitflächen.Breites NutzungskonzeptDe Rotterdam wurde als «vertikale Stadt» mit drei spektakulären Türmen konzipiert, die jeweils 150 Meter hoch und miteinander verbunden sind. Einer der Türme wird ein Hotel und Büros aufnehmen, während im zweiten Turm insgesamt 60 000 m2 Bürofläche in unterschiedlich grossen Einheiten zur Verfügung stehen. Der dritte Turm bietet Platz für 240 Wohnungen. Verbunden werden alle drei Türme durch einen gemeinsamen öffentlichen Bereich im Erdgeschoss, in dem Geschäfte und Restaurants geplant sind, und durch den Parkhausbereich. Die Türme stehen nur sieben Meter voneinander entfernt und haben eine Gesamtnutzfläche von rund 162 000 m2. Trotz der 44 Geschosse und Turmhöhen von deutlich über 100 Metern ist dank einer Reihe von einander überschneidender Blöcke mit gemeinsamem Sockel ein ausserordentlich kompaktes Gebäude entstanden. Die unregelmässig aufgeschichteten Blöcke vermitteln ausserdem den Eindruck stetigen Wandels und bieten so von verschiedenen Blickpunkten im Stadtraum sehr unterschiedliche Erscheinungsbilder.Nachhaltiges Gebäude mit Wicona-FassadenAlle Büros gehören der Energieeffizienzklasse A an. Grosse Mengen an Energie werden durch Sonnenkollektoren auf den Turmdächern erzeugt. Zusätzlich gibt es neun Windenergieanlagen. Für die Kühlung und Beheizung des Gebäudes wird Wasser aus dem Fluss verwendet. Bei den Fassadenlösungen kamen die neuesten Systeme zum Einsatz – der Wohnturm zum Beispiel ist auf einer Fläche von insgesamt über 9200 m2 mit Wicona Vorhangfassaden verkleidet. Für diese Fassaden wurde eine massgeschneiderte Lösung entwickelt, die auf dem Baukastensystem WICTEC EL basiert und in die WICLINE 65-Fenster integriert sind. Zu diesem Zweck wurden mehr als 27 individuelle Profile und 35 Zubehörkomponenten erstellt.Die Verbindung der Einheiten untereinander basiert auf dem für dieses System kennzeichnenden Dreifach-Dichtungsprofil. In die Gebäudeöffnungen werden Parallel-Aufstellfenster eingesetzt, die nach aussen öffnen. Um der Vertikalität des Hochhauses Rechnung zu tragen und eine Ästhetik zu wahren, die den Vorgaben der Architekten entspricht, wurden in die Einheiten ebenfalls vertikale Linien eingearbeitet, die 1800 ³ 3000 mmgross sind. Zudem sind sowohl die Durchsichtsbereiche als auch die opaken Flächen in einem Design gestaltet, das speziell für dieses Projekt entwickelt wurde.