April 2015
April 2015

Corten-Stahl und Glas für den Bürotrakt

TRENDS IM FASSADENBAU

Die Altdorfer Metallbauunternehmung Ruch AG hat ihr Domizil gewechselt und ist in die ehemaligen Produktionshallen der Dätwyler AG umgezogen. Vor dem Umzug erfolgten an den neu erworbenen Gebäudehallen verschiedenste Auffrischungen. Ein spezieller Clou gelang mit dem Bau der neuen, freundlich und einladend wirkenden Fassade am Bürogebäude. Sie führt das ehemalige industrielle Schaffen auf dem Areal in ein neues Licht der heutigen Moderne.


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In unmittelbarer Nähe des Dorfzentrums von Altdorf befindet sich eine Industriezone, die seit 1910 von der Dätwyler AG (DAG) bebaut wurde. Die grossflächigen Bauten prägen den südöstlichen Teil des Dorfzentrums und verleihen Altdorf bis heute einen geschichtsträchtigen, industriellen Charme. In den letzten Jahren optimierte die DAG ihre betrieblichen Abläufe. Dies führte zu einer Reduzierung des Flächenbedarfs und somit zu leer stehenden und unbenutzten Hallen. Aus diesem Grund wurden in den vergangnen Jahren mehrere dieser Bauten zu Wohn-, Ausstellungs- und Dienstleistungsgebäuden umgenutzt. Die Halle 12 zählt zu einer der fünf grösseren Hallen des Industrieareals. Sie besteht aus drei Einzelhallen, die durch eingeschossige Zwischenbauten miteinander verbunden sind. Im Südwesten des 14 000 m2 grossen Areals ist dem Hallenensemble vor Jahrzehnten ein dreigeschossiger Flachdachbau vorgesetzt worden. Das gesamte Areal der Hallen 12 und 13 wurde von der Metallbauunternehmung RUCH AG, Altdorf, erworben. Die Unternehmung produziert in diesen Hallen Stahl- und Metallelemente und führt - in geschichtlicher Hinsicht - das industrielle Schaffen weiter.Corten schreibt die Geschichte Der erwähnte, vorgesetzte Flachdachbau ist bis auf die Tragstruktur zurückgebaut und in ein zeitgemässes Bürogebäude umgewandelt worden. Die geometrisch klare, gradlinige Struktur und die gewählten Materialien von Stahl und spiegelndem Glas verkörpern das Leistungsangebot der Ruch AG auf eindrückliche Weise. Während die Industriehallen im Hintergrund als Ensemble gelesen werden, hebt sich der vorgesetzte Flachdachbau durch seine andersartige Gebäudetypologie von diesen ab. Diese Zäsur konnte im Rahmen des Umbaus, mit dem Materialwechsel von Beton auf Metall, nochmals verstärkt werden. Die vertikale Betonung der Hallenfassaden ist durch Betonfertigelemente und Bandfenster horizontal unterteilt. Diese horizontale Ausrichtung wurde in der neuen Fassade des Bürotraktes aufgenommen und durch die Versetzung der vertikalen Elemente aufgelockert. Mit der Neugestaltung der Fassaden erhielt das Bürogebäude einen klaren Ausdruck mit einem einladenden und repräsentativen Eingang. Die Thematik der Bandfenster in den umgebenden Gebäuden ist als Gestaltungselement aufgenommen worden.