Mai 2015
Mai 2015

Badezentrum und Therme Locarno

GLAS AM BAU

Der Teil des Ufers, der vom neuen Hafen bis zur Flussmündung reicht, ist der letzte unberührte Abschnitt zwischen der befes-tigten Seepromenade und dem Damm der Maggia. Dank dieser Schutzanlage besteht die Möglichkeit für die erste Etappe des Lido-Projekts, aus dieser Landschaft das Bade- und Wellnessparadies der Stadt mit Badeoasen im Grünen zu schaffen. Der vom Wasserstand abhängige Zustand des Ufers hat das architektonische Konzept der Anlage bestimmt: Sie erinnert an einen an den Strand geschmiegten Luxusliner, in dessen Kiel alle technischen Vorrichtungen und Lagerräume untergebracht sind.


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Auf der Brücke befindet sich die gläserne Fassade, die das Gebäude wie ein grosses Aquarium aussehen lässt. Dies bietet den Badegästen ein zauberhaftes Ambiente und lädt dazu ein, vom Innenbereich aus die Seelandschaft zu genies-sen. Das Gebäude erstreckt sich längs zwischen Ufer und Strasse und schirmt den Strand von der Ortschaft ab, gewährt aber durch seine Transparenz den Blick auf Badebetrieb und Seepanorama, der nur durch die kompakten Strukturen der Umkleiden und Sanitäranlagen sowie die von der Plattform abwärts verlaufenden Becken des Spa- und Wellnessbereichs unterbrochen wird. Das Gebäude ist ein einziges weites Fenster, das einen Panoramablick auf die Landschaft des Verbano eröffnet. Dem Gebäude vorgelagert befinden sich die nebeneinander angelegten, dem Ufer zugewandten Aussen- becken. Alle Becken sind als Infinity-Pools konzipiert, sodass das Wasser der Becken mit dem Wasser des Sees zu verschmelzen scheint und so eine Illusion der Grenzenlosigkeit erzeugt. Wellness-Center und Spa Die grosse Attraktion ist das Spa- und Wellness-Center, die zweite Phase des Lido-Projekts. Der Zugang erfolgt über den letzten der drei Stege, der in die Eingangshalle als Schnittstelle zwischen Stadt und Wasseroase führt. Von der Rezeption führt der Weg zu den Umkleidekabinen und von dort aus in den zentralen Bereich mit den Thermalbecken. Das Baderitual ist dem natürlichen Lauf des Wassers nachempfunden, das sich seinen Weg von der Quelle durch gewundene Steilhänge bis hin ins ruhige Tal und schliesslich in den See bahnt. Das Wasser fliesst kaskadenartig vom langen Hauptbecken aus über weitere Becken vom Obergeschoss bis ins Souterrain hinab. Vom Hauptbecken gelangt man über einen Kanal direkt in das grosse Aussenbecken am äusseren Rand der Terrasse, das dem Strand gegenüber so positioniert ist, dass die Illusion erzeugt wird, im Wasser des Verbano zu baden. Das Nacktbaderitual verläuft über einen unterirdisch angelegten Kneipp-Parcours. Ein Steg führt zu den Dampfbädern, den Saunen und den Ruhebereich. Der Weg führt dann zum See und hinauf zur Aussenterrasse. Wer dem Verlauf im ersten Geschoss folgt, erreicht das Dampfbad und die Erholungsoasen. Ein Weg aus Stegen verbindet die einzelnen Blocks und führt zum Spa-Bereich. Im Inneren der Blocks befinden sich im Erdgeschoss alle Service-Infrastrukturen von der Rezeption über den Wäsche-, Gäste- und Personalservice bis hin zur Office-Bar, die den internen Ruhebereich und die Seeterrasse bedient. Der Aussenbereich wird durch eine Lounge, einen gemeinsamen Bereich sowie einen Nacktbadebereich abgerundet. Oben befinden sich die Suiten mit Hydromassage im Innen- und Aussenbereich und Terrassen mit beeindruckendem Panoramablick auf die Seelandschaft.