April 2015
April 2015

Aluminium in Kalkstein gehüllt

FASSADENBAU

Die aus den 70er-Jahren stammende Fassade des Bürogebäudes an der Alfred-Escher-Strasse 50 - 60 in Zürich wurde zurückgebaut. Die neue Elementfassade, geprägt von spiegelndem Glas und Naturstein, nimmt Form an und offenbart sich zusehends gegenüber den umliegenden, bestehenden Bauten. Die Konstruktion an sich sowie die Beplankung der Aluminiumelemente mit den schweren Kalksteinplatten erforderten vom Fassadenbauer sowie vom Profilsystem-Lieferanten verschiedenste technische Entwicklungen und Innovationsgeist.


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imporDas Bürogebäude an der Alfred-Escher-Strasse 50-60 steht in der Tradition der 70er-Jahre. Die Gesamtsanierung der Gebäudehülle bietet Gelegenheit, dass sich dieses Bürohaus selbstverständlicher in die Reihe der bestehenden Bauten fügt. Durch die tektonisch fein versetzten Kalkstein-Platten (ein sogenannter Trosselfels aus der Epoche des Juras) mit den grosszügigen, fast quadratischen Öffnungen, tritt das Gebäude in Beziehung mit den wichtigen Geschäftshäusern gegenüber. Die neue Fassade wird geprägt durch die Hauptelemente Glas und Naturstein. Die Kalksteinplatten bilden eine flächige gespannte Haut über den ganzen Baukörper. Die verschiedenen Ebenen der vor- und zurückgesetzten Flächen lassen ein lebendiges Spiel mit Licht und Schatten entstehen. Von aussen nimmt der Betrachter nur Glas und Stein wahr. Doch die Innenseite der sich noch im Bau befindenden Fassade besteht aus thermisch getrennten, technisch höchst anspruchsvollen Aluminiumelementen. Diese tragen die komplette Steinverkleidung. Vorgehängte Elementfassade Das Geschäftsgebäude besteht aus dem Erdgeschoss, fünf Obergeschossen und einem teilweise zurückversetzten Dachgeschoss. Der Inhalt dieses Beitrags befasst sich jedoch aus schliesslich mit der Hauptfassade an den fünf Obergeschossen. Diese weist eine Fläche von rund 5300 m2 auf und besteht aus 370 Colinal-eloxierten Fensterelementen. Die neue Fassade ist als vorgehängte Elementfassade konzipiert. Die einzelnen Elemente sind jeweils einem klar erkennbaren Raster entsprechend aneinander gefügt. Der Verglasung ist auf der Aussenseite ein Sonnenschutz vorgesetzt. Die Büroräume sind klimatisiert. Zu manuellen, individuellen Lüftungszwecken sind in den Aluminiumelementen vertikal verlaufende Lüftungsflügel eingebaut. Enge Zusammenarbeit mit Systemlieferant «Die Tatsache, dass die thermisch getrennten Aluminiumelemente aussenseitig mit breiten und schweren Kalksteinplatten zu belegen waren und die 3-Kammer-Profile sämtliche Lasten zu tragen und auf den Betonboden abzugeben haben, erforderte einiges an Innovationsgeist von unseren Technikern», erklärte Ralph Hubmann, Projektleiter der ausführenden Unternehmung Aepli Metallbau AG, und ergänzte: «Dazu kam, dass in jedem Element ein schmaler, auf die ganze Glashöhe laufender, nach aussen öffnender Lüftungsflügel einzubauen war.