Entwicklung an der Grenze des Machbaren
Ein konkretes Bauprojekt stellte die SWM Metallbautechnik AG vor eine Aufgabe, für die es am Markt keine Lösung gab: Aluminium-Stulpfenster in RC4 – filigran, denkmalgerecht und zertifiziert. Der folgende Werdegang zeigt, wie aus einer Anfrage ein Entwicklungsprojekt wurde, das technisches Know-how, unternehmerischen Mut und erhebliche Investitionen erforderte – und schliesslich erfolgreich zur Zertifizierung führte.
Renovierung nach allen Regeln der Kunst am Bahnhof Lugano
Nach einer umfassenden Restaurierung unter Berücksichtigung verschiedener architektonischer Aspekte erstrahlt der Bahnhof Lugano, der heute auf Bundes- und Kantonalebene als geschütztes Kulturgut gilt, wieder in seinem ursprünglichen Glanz.
Kirchturmspitze erfolgreich aufgesetzt
Ein 17 Meter hohes, begehbares Glaskreuz vollendet die Sagrada Familia. Mit einem Hochkran setzten Monteure des bayerischen Fassadenbauers Gartner die fünf Meter hohe Spitze auf die Konstruktion aus Glas, Stahl und Ultra-Hochleistungsbeton. Damit erreicht die Kathedrale in Barcelona eine Höhe von 172,5 Metern und übertrifft das Ulmer Münster als bisher höchsten Kirchturm der Welt um knapp zehn Meter.
Tore bauen in Liberia – neue Perspektiven gewinnen
Wenn ein Schweizer Metallbauer für zwei Wochen nach Liberia reist, um Tore zu bauen, klingt das nach einem ungewöhnlichen Auftrag. Für Daniel Vonrüti, Mitinhaber und CEO der Blaser Metallbau AG in Andelfingen, wurde daraus weit mehr: eine Reise voller Improvisation, Lernmomente – und ein Perspektivenwechsel, den er gemeinsam mit seinen beiden Söhnen erlebte.
Mit Glas geschützte Räume schaffen
Bauteile und Konstruktionen in Europa müssen unabhängiger, stärker und sicherer werden. Das Bedürfnis nach Schutz wächst, und der Fokus auf die Widerstandsfähigkeit von Gebäuden und Anlagen nimmt zu. Damit steigen auch die Anforderungen an Sicherheitsverglasungen. Wie sich diese entwickeln und welche Trends relevant sind, hat die Glasstec beim ift Rosenheim und bei Kuraray nachgefragt.
Wo Menschen wachsen und die Zukunft des Metallbaus entsteht
Metallbaumeister/in HFP: In einem Berufsfeld, das sich technologisch rasant entwickelt und wo Kompetenz und Verantwortung immer stärker zusammenrücken, braucht es Menschen, die bereit sind, weiter zu gehen. Menschen, die nicht nur planen, sondern gestalten. Nicht nur führen, sondern vorleben. Menschen, die Mut haben, ein Unternehmen, ein Team – und sich selbst – weiterzubringen. Genau für sie bieten wir am AM Suisse Bildungszentrum Aarberg die Meisterausbildung im Metallbau an. Sie ist nicht einfach ein Lehrgang, sondern ein Weg: ein Weg zu Können, Charakter und Kompetenz.
Massgeschneiderte CAD-Weiterbildung – ein Vergleich
In der Metallbranche entscheiden Präzision, Termineinhaltung und Effizienz über den Projekterfolg. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Konstruktion und Planung. Leistungsfähige CAD-Systeme sind gesetzt. Doch erst qualifizierte Anwender holen das volle Potenzial aus der Software heraus.
Mehr Wissen, mehr Verantwortung und grössere Projekte
Fabian Hofstetter hat sich an der Baukaderschule des GBS St.Gallen zum Metallbau Produktions- und Monateleiter mit eidg. Fachausweis weitergebildet. «Mit dieser Weiterbildung werde ich zur zentralen Schnittstelle im Betrieb und öffne mir neue Karrierechancen», sagt Fabian Hofstetter.
Diplomarbeiten mit echtem Mehrwert
An der gibb Berufsfachschule Bern hat praxisorientierter Unterricht einen hohen Stellenwert. Studierende arbeiten nicht nur an theoretischen Fallbeispielen, sondern auch an realen Aufgabenstellungen aus dem Alltag. Besonders sichtbar wird dieser Ansatz in den Diplomarbeiten, die konsequent auf konkrete Herausforderungen ausgerichtet sind. Der Campus im Lorrainequartier steht aufgrund von Temperaturherausforderungen immer wieder im Fokus der öffentlichen Diskussion. Anstatt diese Thematik ausschliesslich extern zu bearbeiten, haben wir sie bewusst als Lern- und Entwicklungsfeld genutzt und unsere eigenen Studierenden mit der Erarbeitung praxisnaher und umsetzbarer Lösungsansätze betraut.
Fassadeningenieur/in – gelebte Interdisziplinarität!
Ob Metall-, Holz-, Glas oder Leichtbau, ästhetische, energetische oder bauphysikalische Themenstellungen – bei der Entwicklung, Planung und Umsetzung moderner Fassaden- und Hüllkonstruktionen sind profundes Fachwissen und vernetztes Arbeiten der unterschiedlichen Fachdisziplinen erforderlich. Das Studium in der Vertiefungsrichtung «Gebäudehülle» an der Hochschule Luzern bietet hierfür die schweizweit einzigartige Ausbildung, sich diese Kenntnisse anzueignen und mit einem Abschluss als Fassadeningenieur/in in die Praxis einzusteigen.