Versicherungen
Krankentaggeld im Kollektiv – Solidarität, die trägt
Steigende Krankheitsausfälle und massive Prämienaufschläge setzen viele KMU unter Druck – besonders in Metallbau und Landtechnik. Während Versicherer sanieren oder kündigen, zeigt die KSM seit Jahren, dass stabile Krankentaggeldlösungen auch ohne Pflichtsystem möglich sind. Ihr kollektives Modell verbindet gelebte Solidarität, transparente Prüfung und langfristig verlässliche Prämien.
Die Zahl der Krankheitsausfälle steigt, die Versicherer reagieren mit Sanierungen, Prämienaufschlägen und in manchen Fällen sogar mit Kündigungen. Die Situation im Markt für Krankentaggeldversicherungen (KTG) ist angespannt – und trifft gerade kleine und mittlere Betriebe hart. In der Metallbau- und Landtechnikbranche sorgt die KSM seit Jahren für Stabilität. Ihr kollektives Modell zeigt, dass Solidarität auch ohne Pflichtsystem funktionieren kann – wenn sie richtig organisiert ist.
Ein Markt unter Druck
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Laut dem Schweizerischen Versicherungsverband (SVV) liegt die durchschnittliche krankheitsbedingte Absenz heute bei über sieben Tagen pro Mitarbeitenden und Jahr. Besonders psychisch bedingte Ausfälle haben massiv zugenommen – und dauern im Schnitt weit über 200 Tage. Für die Versicherer bedeutet das: steigende Schadenquoten, teure Leistungsfälle und schwierige Kalkulationen. Viele Gesellschaften reagieren mit pauschalen Tarifmassnahmen. Selbst gut laufende Betriebe werden teurer, und wer Pech hat, steht plötzlich ohne Versicherungsschutz da. Gerade KMU mit einem oder zwei Langzeitfällen geraten dann schnell in eine untragbare Situation.
Solidarität im Kollektiv – mit Augenmass und Verantwortung
Ein funktionierendes Kollektiv braucht Gleichgewicht. Betriebe mit stabiler Schadenlage sollen sich sicher fühlen, ohne dass einzelne extreme Verläufe das System belasten. Genau hier liegt die Stärke von KSM: Sie verbindet gelebte Solidarität mit verantwortungsvollem Risikomanagement.
Die KSM wurde vor über 60 Jahren von Metallbaubetrieben gegründet – mit dem Ziel, gemeinsam eine faire und stabile Krankentaggeldlösung zu schaffen. Diese Wurzeln prägen sie bis heute. Als schlank geführter Verein ohne Aktionäre oder Gewinnabsicht arbeitet KSM mit sehr tiefen Verwaltungskosten, was den Mitgliedern langfristig tiefe und stabile Prämien ermöglicht – sofern die individuelle Situation dies zulässt.
Natürlich prüft KSM neue Betriebe sorgfältig, insbesondere bei bestehenden oder laufenden Schadenfällen. Das ist notwendig, um die Stabilität des gesamten Kollektivs zu sichern. Entscheidend ist jedoch der Ansatz: Die Prüfung erfolgt transparent, nachvollziehbar und mit spürbarer Branchenkenntnis – im Interesse aller Mitglieder.
KSM – seit Jahrzehnten eine verlässliche Lösung
Die KSM (Krankenkasse für das schweizerische Metallgewerbe) besteht seit über 60 Jahren. Ursprünglich für den Metallbau gegründet, ist sie heute auch in der Landtechnik aktiv – und hat sich zu einem unabhängigen, eigenständigen Versicherungsverein entwickelt.
Sie arbeitet ohne Aktionäre, ohne Gewinnmaximierung, mit sehr schlanker Verwaltung und grosser Nähe zur Branche. Genau das macht sie stark: Überschüsse fliessen zurück an die Mitglieder, Verwaltungskosten bleiben tief, und die Prämien sind im Marktvergleich seit Jahren ausgesprochen stabil.
Warum Solidarität bei KSM funktioniert
Der Unterschied liegt in der Struktur:
• Breit abgestütztes Kollektiv: Risiken werden solidarisch verteilt, nicht isoliert.
• Fairer Sanierungsmechanismus: Betriebe mit erhöhter Schadenbelastung werden individuell geprüft, aber mit Augenmass und nachvollziehbaren Kriterien.
• KSM sorgt mit einer vorausschauenden Tarifpolitik dafür, dass die Prämien langfristig stabil und marktgerecht bleiben. Anpassungen erfolgen umsichtig und mit dem Ziel, die finanzielle Gesundheit des Kollektivs zu sichern.
• Überschüsse für Mitglieder: Wer wenige Schäden hat, profitiert direkt – statt über Prämien anderer zu bezahlen.
• KSM achtet darauf, dass Schadenfälle effizient und fair abgewickelt werden. Durch klare Abläufe und den engen Austausch mit den Betrieben können Belastungen reduziert und die Stabilität des Kollektivs gestärkt werden.
Diese Struktur zeigt: Solidarität funktioniert, wenn sie mit Verantwortung verbunden ist – und wenn alle Beteiligten sich bewusst sind, dass die Gemeinschaft nur so stark ist wie ihr Fundament.
Landtechnik und Metallbau – zwei Branchen, ein Risiko
Ob Metallbauer, Schlosser, Mechaniker oder Landmaschinenhändler: In beiden Branchen hängen Produktivität und Wirtschaftlichkeit direkt von den Mitarbeitenden ab. Krankheitstage treffen nicht nur die Krankenversicherung, sondern den Betrieb selbst – durch Lohnfortzahlung, Ersatzkosten und Produktionsausfälle.
Darum ist eine verlässliche Krankentaggeldlösung nicht nur Pflicht (gemäss LGAV), sondern wirtschaftlich entscheidend. Gerade die Kombination aus Fachkräftemangel, steigender Belastung und längeren Absenzen zeigt, wie wichtig stabile Partner sind.
PROMRISK als Verbandsbroker von AM Suisse begleitet die Mitglieder seit Jahren genau in diesem Bereich. Durch das gemeinsame Rahmenabkommen mit KSM können Betriebe von AM Suisse (Metallbau wie Landtechnik) auf eine Lösung zählen, die bewährt, stabil und marktgerecht ist – auch in herausfordernden Zeiten.
Sanierung? Jetzt handeln statt warten
Viele Betriebe realisieren erst bei der Vertragsverlängerung, dass ihre bisherige Krankentaggeldversicherung in die Sanierung geht. Die Folge sind oft drastische Prämienerhöhungen oder gar Vertragskündigungen. Wer rechtzeitig prüft, kann sich diese Überraschung ersparen.
PROMRISK bietet allen AM Suisse-Mitgliedern eine kostenlose und neutrale Analyse ihrer bestehenden KTG-Lösung – mit klarem Vergleich zur KSM und realistischen Verbesserungsvorschlägen. Auch Betriebe, die bereits eine Sanierung hinter sich haben, können profitieren – solange die Schadenlage wieder stabil ist.
Fazit:
Gemeinsam stabil bleiben: Die Krankentaggeldversicherung bleibt ein sensibles Thema – vor allem in einem Markt, der sich laufend verändert. Solidarität ist kein Schlagwort, sondern ein funktionierendes Prinzip, wenn es richtig umgesetzt wird.
KSM zeigt, dass Stabilität, Fairness und Marktrealität sich nicht ausschliessen müssen. Wer sich frühzeitig mit seiner Lösung auseinandersetzt, schützt nicht nur seinen Betrieb, sondern stärkt auch das Kollektiv.
Die PROMRISK AG – Ihr Experte für Krankentaggeldlösungen
Als offizieller Verbandsbroker des AM Suisse befasst sich die PROMRISK AG seit Jahren intensiv mit den Anforderungen rund um die Krankentaggeldversicherung. Besonders für Betriebe in Metallbau und Landtechnik ist die Absicherung nicht nur Pflicht gemäss LGAV, sondern betriebswirtschaftlich absolut zentral.
Wichtig ist: Nicht jede Krankentaggeldversicherung passt zu jedem Betrieb. Prämien, Wartefristen und Leistungsumfänge unterscheiden sich teils erheblich. Zudem sind aktuell viele Anbieter in der Sanierung, was zu versteckten Kürzungen, Prämienerhöhungen oder gar Vertragskündigungen führen kann.
Deshalb analysieren wir jährlich den Markt und bieten den Mitgliedern von AM Suisse einen strukturierten Vergleich – basierend auf unserem exklusiven Rahmenvertrag. So stellen wir sicher, dass unsere Kunden nicht nur gesetzeskonform, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll abgesichert sind.
Wir berücksichtigen dabei nicht nur die Höhe der Prämien, sondern auch die Details: Sind die Bedingungen LGAV-konform? Ist der Schutz bei psychischen Erkrankungen ausreichend? Wie stabil ist die Prämie auch bei einem erhöhten Schadenverlauf?
Unsere Spezialisierung auf AM Suisse-Mitglieder erlaubt es uns, gezielt auf Ihre betrieblichen Risiken einzugehen – ob Kleinbetrieb oder mittelständisches Unternehmen.
Wir stehen Ihnen jederzeit beratend zur Seite. Treten Sie ungeniert mit uns in Kontakt.
Tel. 044 851 55 66 oder
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