«Die Digitalisierung ersetzt nicht das Handwerk – sie erweitert seine Möglichkeiten.»
Zwischen Handwerk und Hightech
Ob Planung, Fertigung, Logistik, Kommunikation oder Montage: Die digitale Transformation hat den Metallbau längst erreicht. Sie vereinfacht Prozesse, schafft Transparenz und ermöglicht Projekte, die ohne digitale Unterstützung kaum mehr realisierbar wären. Genau diesem Wandel widmet sich die vorliegende Juni-Ausgabe als umfassendes «IT-Spezial».
Den Auftakt macht ab Seite 4 die Objektreportage über den Neubau des Kantonsspitals Aarau. Sie zeigt, wie konsequent und erfolgreich digitale Prozesse heute selbst bei komplexesten Grossprojekten eingesetzt werden. Dort erfahren Sie, weshalb papierlose Projektabwicklung, modellbasierte Planung und BIM2Field inzwischen weit mehr sind als nur Schlagworte – und warum gerade bei anspruchsvollen Fassadenprojekten digitale Zusammenarbeit zum zentralen Erfolgsfaktor wird.
Auf den Seiten 8 und 9 stellen verschiedene Anbieter von IT-Lösungen ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Direkt anschliessend zeigen praxisnahe Reportagen ab Seite 10, wie Hard- und Softwarelösungen konkret im Betriebsalltag eingesetzt werden.
Auch die Robotik entwickelt sich mit grosser Geschwindigkeit weiter. Der Beitrag Seite 14 beleuchtet die wichtigsten Trends der Branche und zeigt auf, welche Rolle künstliche Intelligenz künftig in der Automation spielen wird, weshalb humanoide Roboter zunehmend an Bedeutung gewinnen und wie die Robotik dem Fachkräftemangel begegnen kann.
Wo digitale Chancen entstehen, wachsen allerdings auch die Risiken. Cyberangriffe zählen heute zu den grössten Gefahren für Produktions- und Fertigungsunternehmen. Der Beitrag Seite 18 zeigt, weshalb besonders vernetzte Betriebe im Fokus stehen und welche Schutzmassnahmen Unternehmen heute zwingend berücksichtigen sollten.
Doch die Ausgabe widmet sich nicht nur digitalen Themen. Auf Seite 25 rückt der architektonisch und technisch anspruchsvolle Themenschwerpunkt «Ganzglasgeländer» in den Fokus. Der Fachbeitrag zeigt auf, warum transparente Konstruktionen weit mehr verlangen als ästhetisches Gespür und weshalb Planung, Sicherheit und Detailausbildung entscheidend sind.
Abgerundet wird die Ausgabe mit einem wichtigen Expertenbeitrag zu Aussentüren mit Feuerwiderstand, Rauchschutz und Fluchtwegeigenschaften auf Seite 40. Hier erfahren Sie, welche rechtlichen und normativen Anforderungen in der Schweiz heute gelten und weshalb Konformität und Zertifizierung zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Nun wünsche ich Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, viele Inspirationen beim Durchblättern der «metall».
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