Oktober 2017
Oktober 2017

Zutritt über Iris-Identifikation

SICHERHEITSTECHNIK

Sicherheit und damit in Verbindung stehende Zutrittssysteme und Überwachungen nehmen in der Gebäudeplanung einen immer höheren Stellenwert ein. Zunehmend kommen auch biometrische Systeme mit Iris-Scan zur Anwendung. Was
dahintersteckt, dies erfahren Sie im Beitrag.


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Die menschliche Iris ist einmalig. Die mathematische Wahrscheinlichkeit, dass zwei verschiedenen Personen die gleiche Iris haben,
liegt bei 1 : 10 hoch 78. Die Iriskontrolle gelte –
so gemäss einem Online-Magazin – als besonders sicher, weise kaum Fehler auf und sei zudem nicht gefährlich für die Gesundheit der Augen. Bei der Bildaufnahme wird die Regenbogenhaut nicht gescannt, wie viele vermuten, sondern schlicht fotografiert. Das Auge wird auch nicht Laserstrahlen ausgesetzt. Tatsächlich beleuchtet das Gerät die Iris lediglich mit einem schwachen Lichtblitz und nicht sichtbarer Infrarotstrahlung. Der Computer vergleicht dann 266 Merkmale der Iris mit den gespeicherten Daten. Im Vergleich: Bei Fingerabdrücken gibt es nur 40 Erkennungsmerkmale. Besteht Übereinstimmung zum gespeicherten Bild, wird bei einer Türe beispielsweise, der Zutritt freigegeben.
Kontaktlinsen und Iris-Identifikation
Kontaktlinsen- und Brillenträger haben keine Einschränkungen. Die Brille wird einfach abgenommen. Und die Kontaktlinsen können im Auge bleiben. Selbst farbige Linsen stellen kein Problem dar, da das Irismuster auf Basis einer Schwarz-Weiss-Aufnahme analysiert wird. Nur Fun-Linsen, die die komplette Iris bedecken, machen es dem System nicht möglich, das Auge richtig abzubilden – es wird eine Fehlermeldung geben und das Weiterkommen unmöglich machen. Doch wer wird in Sicherheitsbereichen schon solche Linsen tragen wollen? Iris- statt Passkontrolle gibt es weltweit in immer mehr Flughäfen. In Amsterdam und auch in Frankfurt kann man sich registrieren lassen. In einem Leipziger Krankenhaus ist die Neugeborenstation mit Iris-Scanner ausgestattet und auch Flugzeugbauer Boing setzt bei den Mitarbeitern auf dieses System. Egal ob Metallarbeiter oder Reisender – Kontaktlinsen können dabei also ganz unbedenklich getragen werden.