Wie Huber Kontech mit HiCAD komplexe Metallbauprojekte neu denkt
Vom Aufmass bis zur Fertigung
ISD Group HICAD – Wie gelingt der Schritt vom klassischen Metallbau zur durchgängig digitalen Fertigung? Huber Kontech zeigt, wie präzises 3D-Engineering mit HiCAD komplexe Projekte effizienter, schneller und sicherer macht – vom digitalen Aufmass bis zur direkten Maschinenansteuerung. www.isdgroup.com
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Vom Aufmass bis zur Fertigung
Wie Huber Kontech mit HiCAD komplexe Metallbauprojekte neu denkt
ISD Group HICAD – Wie gelingt der Schritt vom klassischen Metallbau zur durchgängig digitalen Fertigung? Huber Kontech zeigt, wie präzises 3D-Engineering mit HiCAD komplexe Projekte effizienter, schneller und sicherer macht – vom digitalen Aufmass bis zur direkten Maschinenansteuerung. www.isdgroup.com
Seit über sechs Jahrzehnten steht die Huber Kontech AG für handwerkliche Präzision und innovative Lösungen im Metallbau. Das Familienunternehmen, gegründet 1962, hat sich in unterschiedlichsten Bereichen etabliert – von klassischen Metallbauarbeiten über Tore und Verglasungssysteme bis hin zu modernen Stallbaukonzepten für tierfreundliche Einrichtungen.
Was alle Projekte verbindet: individuelle Lösungen aus einer Hand. Von der Planung über Produktion und Montage bis hin zum Wartungsservice begleitet Huber Kontech seine Kunden durch den gesamten Lebenszyklus eines Projekts.
Wenn Konstruktion mehr leisten muss als nur zeichnen
Die Anforderungen im modernen Metallbau sind hoch. Konstruktionen müssen nicht nur technisch präzise sein, sondern gleichzeitig Normen für Statik, Wärme-, Schall- und Brandschutz erfüllen – und dabei den gestalterischen Vorstellungen von Architekten und Bauherren gerecht werden.
Genau hier setzt HiCAD an. Bei Huber Kontech kommen heute mehrere Module zum Einsatz, darunter Metallbau Suite, Metallbau Suite Premium, die Punktewolkenintegration sowie eine IFC-Schnittstelle für BIM-Projekte.
Besonders wichtig ist für das Unternehmen die nahtlose Verbindung zwischen Planung und Produktion. Konstruktionen können direkt über Schnittstellen mit der Systemsoftware Logikal verknüpft werden. Gleichzeitig lassen sich Blech- und Rohrkonstruktionen als 3D-Daten direkt an Maschinen wie Rohrlaser oder Flachbettlaser übergeben.
Das Ergebnis: schnellere Abläufe, weniger manuelle Arbeitsschritte und deutlich geringere Fehlerquoten.
Digitales Aufmass: Punktwolken als Gamechanger
Ein weiterer wichtiger Baustein im digitalen Workflow ist die Arbeit mit Punktwolken. Für Aufmass und Bestandsdokumentation nutzt Huber Kontech den Leica BLK360.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
• deutlich präzisere Massaufnahmen
• weniger Zeitaufwand vor Ort
• und eine direkte Weiterverarbeitung der Daten in der Konstruktion
«Die Möglichkeit, unsere Massaufnahmen schnell aufzubereiten und direkt im HiCAD mit der Planung zu beginnen, ist für uns ein echter Gamechanger», erklärt das Unternehmen. Gerade bei komplexen Bauprojekten schafft die visuelle Darstellung von Punktwolken eine zusätzliche Sicherheit – sowohl für die Planung als auch für die Kommunikation mit Kunden.
Der Schritt von mehreren Systemen zu einer durchgängigen Lösung
Vor der Einführung von HiCAD arbeitete Huber Kontech mit verschiedenen Systemen parallel: Konstruktionen wurden hauptsächlich in AutoCAD mit Athena umgesetzt, während Blechkonstruktionen über SolidWorks abgewickelt wurden.
Mit steigender Projektkomplexität wuchs der Wunsch nach einer durchgängigen Lösung, die Planung, Konstruktion und Fertigung enger miteinander verbindet.
Die Ziele waren klar definiert:
• effizientere Projektabläufe
• fehlerfreiere Produktionsunterlagen
• klare Detailplanung
• funktionierende Schnittstellen zu Maschinen und Systemen
Nach intensiver Evaluation verschiedener Lösungen fiel die Entscheidung schliesslich auf HiCAD. Ausschlaggebend waren vor allem die breiten Einsatzmöglichkeiten im Metall-, Stahl- und Blechbau, die Automatisierungsfunktionen sowie die Integration in den bestehenden Maschinenpark.
Eine Lernkurve, die sich auszahlt
Der Einstieg in HiCAD war intensiv – vor allem für Mitarbeitende, die zuvor ausschliesslich in 2D gearbeitet hatten. Doch genau dieser Unterschied erwies sich langfristig als Vorteil. Alle Auszubildenden im Bereich Metallbaukonstruktion werden heute von Beginn an in der 3D-Planung geschult und wachsen direkt in die moderne Arbeitsweise hinein. Denn HiCAD verlangt bereits beim Konstruieren eine strukturierte Denkweise, bei der Bauteile, Abhängigkeiten und Informationen von Anfang an sauber aufgebaut werden.
«Man merkt schnell, dass es nicht nur um eine zusätzliche Dimension geht. Das Modell enthält von Anfang an deutlich mehr Informationen als eine klassische 2D-Zeichnung», beschreibt das Team seine Erfahrung.
Mit wachsender Routine zeigte sich dann auch der eigentliche Mehrwert: automatische Zeichnungsableitungen, parametrische Konstruktionen und durchgängige Daten für Produktion und AVOR.
Bis zu 60 Prozent schnellere Abläufe
Heute entsteht bei Huber Kontech der grösste Teil der Produktionsunterlagen automatisch aus dem 3D-Modell. Stücklisten, Einzelteilzeichnungen und Fertigungsdaten werden direkt aus der Konstruktion generiert und digital weiterverarbeitet.
Betrachtet man den gesamten Projektablauf – vom Aufmass über Planung und Stücklisten bis zur Maschinenansteuerung – ergibt sich eine beeindruckende Verbesserung: 40% bis 60% Effizienzsteigerung über den gesamten Prozess hinweg.
Breites Einsatzspektrum – von Fassaden bis Stallbau
Die Einsatzmöglichkeiten von HiCAD spiegeln die Vielfalt der Projekte wider. Huber Kontech nutzt die Software unter anderem für:
• Gebäudehüllen wie Fassaden sowie Fenster- und Türsysteme
• verschiedenste Torsysteme
• klassischen Metallbau und Verglasung
• Stallbaukonstruktionen
• Lüftungs - und Luftreinigungsanlagen.
• leichten Stahlbau
• Blechkonstruktionen von Dünnblech bis Dickblech in Aluminium, Stahl und CNS.
Durch die IFC-Schnittstelle lassen sich diese Modelle zudem problemlos in BIM-Projekte integrieren und mit anderen Projektbeteiligten austauschen.
Partnerschaft auf Augenhöhe
Neben der Software spielt auch die Zusammenarbeit mit der ISD eine wichtige Rolle. Huber Kontech beschreibt den Austausch als offen, direkt und lösungsorientiert. Anliegen werden ernst genommen, Supportanfragen schnell beantwortet und technische Verbesserungen kontinuierlich umgesetzt. «Man trifft auf ein ambitioniertes Team, das fast immer eine Lösung findet», fasst das Unternehmen seine Erfahrung zusammen.
Ein Schritt, der sich gelohnt hat
Heute ist HiCAD ein zentraler Bestandteil der digitalen Infrastruktur bei Huber Kontech. Die nächsten Schritte sind bereits geplant – unter anderem eine ERP-Anbindung sowie mögliche Erweiterungen der Softwarelizenzen. Das Fazit des Unternehmens fällt eindeutig aus:
«Dank praxisnaher und auf unsere Bedürfnisse zugeschnittener Unterstützung konnten wir schnell erste Projekte umsetzen. Die 3D-Möglichkeiten erlauben es uns, auch komplexe Projekte sicher zu planen und erfolgreich zu realisieren – Projekte, die wir ohne diese Funktionen kaum angenommen hätten.»
Und auch rückblickend ist sich das Team sicher:
«Die Einführung von HiCAD war für uns zwar zeitintensiv, aber sie hat sich definitiv gelohnt. Trotz des Aufwands würden wir diesen Schritt jederzeit wieder gehen, weil die Vorteile im Arbeitsalltag und in der Konstruktion den Einsatz mehr als rechtfertigen.» ■