Februar 2018
Februar 2018

Stahl und Glas für das neue Foyer St. Jakobshalle, Bas

RENOVIEREN / MODERNISIEREN

Die Basler St. Jakobshalle und die «Swiss Indoors» sind untrennbar miteinander verbunden: Seit ihrer Eröffnung 1975 findet der grösste Schweizer Sportevent hier statt. Derzeit wird die Halle in mehreren Bauabschnitten modernisiert und erweitert. Was den soeben fertiggestellten Nordteil mit dem verglasten Foyer unter dem auskragenden Technikgeschoss besonders auszeichnet, ist sein zeitgemässes Erscheinungsbild.


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Giovanni Panozzo, nach dessen Plänen die Sankt Jakobshalle seinerzeit erbaut wurde, fühlte sich der Tradition des Bauhauses verpflichtet. Dank ihrer klaren architektonischen Struktur lässt sich die zur Zeit ihrer Fertigstellung modernste Sportstätte Europas vielseitig nutzen: Neben dem Tennisturnier und den Weltmeisterschaften im Eishockey finden in der Halle ebenso Rockkonzerte, Opernspektakel und Fernsehshows mit Live-Übertragung statt. Mit zahlreichen Massnahmen passte man den Bau im Lauf der Jahrzehnte den erforderlichen Gegebenheiten an. Doch nach 40 Betriebsjahren stand nunmehr eine grundlegende Sanierung und Umgestaltung an. In mehreren Bauphasen wird das Gebäude – unter weitgehender Beibehaltung des Bestands und bei eingeschränktem Veranstaltungsbetrieb – energetisch, sicherheitstechnisch und hinsichtlich der Besucherführung optimiert. Ziel ist es, auch zukünftig eine adäquate Infrastruktur für die Doppelnutzung «Events» und «Sportveranstaltungen» zu bieten.
25 Tonnen schwerer Findling aus dem Gotthardmassiv
Das Team um die Basler Architekten Berrel Berrel Kräutler und Degelo überzeugte dieJury des eingeladenen Architekturwettbewerbs mit dem Vorschlag, die Erschliessung neu zu ordnen: Durch die Verlagerung des Hauptzugangs von der Brüglingerstrasse an die St. Jakobs-Strasse entsteht ein städtischer Platz, über den die Architekten die Zuschauer zum Gebäude hin und durch das neu geschaffene Eingangsportal in das um das Vierfache vergrösserte Foyer führen. Mittendrin lagert unübersehbar der Grundstein der Hallenerweiterung: Eine 25 Tonnen schwerer Findling aus dem Gotthardmassiv. Dem Stein entwächst eine Säule, auf der das bis zu
19 Meter auskragende, über die gesamte
Länge der Nordostfassade gezogene Technik-geschoss ruht. Zugleich bildet es das Vordach. Es weist auf den neuen Haupteingang hin und schützt zudem die Ankommenden vor der Witterung.