April 2019
April 2019

Sicherung lohnt sich immer

EINBRUCHSCHUTZ

Obschon die verschiedenen Präventionsmassnahmen der vergangenen Jahre langsam Wirkung zeigen, bilden Einbruchsdelikte in der Schweiz nach wie vor ein brisantes Thema, auch in der Baubranche. Deshalb gilt es, mit technischen Massnahmen möglichst viele Einbrüche zu verhindern und so die Zahlen weiter zu senken.


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Die Polizei verzeichnet gemäss der Schweizerischen Kriminalprävention jährlich zwischen 50000 und 60000 Einbrüche und Einbruchsversuche
in Privathäusern, -wohnungen und Gewerbegebäuden. 50% der Einbrüche
erfolgten durch die Türe, 32% durch das Fenster und 18% der Einbrüche erfolgten auf anderen Wegen.
Mechanische Schutzmassnahmen lohnen sich Erfahrungsgemäss dauert ein klassischer Einbruchsversuch in der Regel zwischen zwei und
maximal vier Minuten. Die Täterschaften brechen in den meisten Fällen nicht gezielt mit Insiderwissen über entsprechende Wertgegenstände im Gebäude ein, sondern eher intuitiv, wenn sie das Gefühl haben, dass das Gebäude
unbewohnt und schlecht gesichert ist. In den meisten Fällen sind sie auch mit einfachem und unauffälligem Flachwerkzeug unterwegs.
Belegte Erhebungen beweisen, dass sich die Täterschaften für das Aufbrechen in den meisten Fällen sehr wenig Zeit geben.
Kann das entsprechende Fenster oder die Türe in zwei bis vier Minuten nicht aufgehebelt werden, geben die Täter meistens auf. Diese Tatsache
allein belegt, dass es sich immer lohnt, Fenster und Türen mit entsprechenden sicherheitstechnischen Elementen auszurüsten. Ein
wichtiger Ansprechpartner für Bauherrschaften, Architekten und Planer ist hierfür der
Metallbauer.
Der Metallbauer als Beratungsfachmann Bei der Planung von Neubauten kann immer
wieder festgestellt werden, dass die Planer
dem Einbruchschutz zu wenig Beachtung
schenken. Stellt der Metallbauer bei der Offertstellung
oder Beratung über neue Fenster
oder Türen fest, dass der Einbruchschutz zu
wenig berücksichtigt wurde, liegt es an ihm
und seinem Unternehmergeist, entsprechend
zu intervenieren und die Bauherrschaft kundenorientiert
zu beraten.
Orientierung nach Widerstandsklassen
Wenn es darum geht, neue Fenster oder Türen
mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu definieren
und einzubauen, so ist es sinnvoll, sich
an den Widerstandsklassen nach SN EN 1627
zu orientieren und beispielsweise ein Türelement
komplett nach RC 2 zu bauen, nicht nur
das entsprechende Schloss zu wählen.