Januar 2019
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Konvexe Formen für den Verkaufspavillon

BAUEN MIT GLAS UND METALL

Zurückhaltend, schlicht und doch edel wirkt der neue Verkaufspavillon am Bahnhof Zürich Stadelhofen. Das helle Weiss in Kombination mit den anthrazitfarbenen Profilen und der transparenten Frontseite macht ihn, zusammen mit seinen
konvexen Formen, einmalig und unverwechselbar.


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Nur wenige Meter vom Perron entfernt steht dominant und doch zurückhaltend der neue
Verkaufspavillon leicht abgehoben auf einem Granitsockel. Passagiere und Besucher
können hier italienische Kaffeespezialitäten kaufen. Von der Gleisseite her wirkt der vom
Architektur- und Ingenieurbüro Santiago Calatrava LLC, Zürich, entworfene und von Blaser
Metallbau AG, Andelfingen, gebaute Pavillon, als wäre er als autonome Einheit massgenau
unter die bestehende Strassenbrücke geschoben worden. Mit seinen gerundeten Formen
und dem sich nach oben reduzierenden Dach integriert er sich bestens in die von Wellen
und Schwingungen geprägte Umgebung.
Im Radius geformt
Die Hülle des 6,00 m breiten, 6,70 m tiefen und 3,60 m hohen Pavillons beschreibt im Grundriss
ein Trapez, welches auf der Frontseite mit einem konvexen Halbkreis abschliesst und auf
der Rückseite zwei grosse, ebenfalls konvexe Eck-Radien aufweist. Rückseitig ist eine Einflügeltüre als Personaleingang angeordnet. Frontseitig - da, wo sich auch die Theke für die Bedienung befindet – gewähren fünf transparente und manuell bedienbare Hubfenster die freie
Durchreichung der verkauften Waren. Sämtliche in den gerundeten Bereichen eingesetzten
Glas- und Blechelemente sind in den entsprechenden Radien geformt. Die Massaufnahmen
an der bestehenden Bausituation nahm die Blaser Metallbau AG mit dem 3D-Laserscanner
von Faro vor. Damit war es möglich, sämtliche angrenzenden Umgebungsteile, insbesondere
auch die Rundungen an der Betonbrücke, genauestens aufzunehmen. Die Ausführungsplanung
erfolgte auf 2D-Basis.