Januar 2015
Januar 2015

Glasfront für ein historisches Gebäude

GLAS UND METALL

Kürzlich sind am Bundesbriefmuseum in Schwyz architektonische Veränderungen und Anpassungen vorgenommen worden. Im Zuge dieser Anpassungen ist die Bogenhalle diskret, mit einer technisch und geometrisch äusserst anspruchsvollen Pfosten-Riegel-Front eingekleidet worden


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1934 bis 1936 baute der Kanton Schwyz ein neues Staatsarchiv. Mit Unterstützung des Bundes konnte ein Ausstellungssaal für die Bundesbriefe geschaffen werden. Nach diesem nannte man den ganzen Bau kurzerhand «Bundesbriefarchiv». Angesichts der gefahrvollen politischen Entwicklungen in Europa stand der Bau im Zeichen der geistigen Landesverteidigung; das Volk besann sich auf seine eigenständige Geschichte und auf sein jahrhundertealtes Streben nach Unabhängigkeit.Mythos und GeschichteNach 1977 und 1998 wurde die Ausstellung des Bundesbriefmuseums (bis 1992 Bundesbrief-archiv genannt) 2014 zum dritten Mal neu gestaltet. Dabei wurde den gewandelten Erwartungen der Museumsbesucher sowie dem seit etlichen Jahren veränderten Bild von der Entstehung der Eidgenossenschaft Rechnung getragen.Während der Bau und die Gestaltung der Ausstellung an die Entstehungszeit des Museums und damit an die geistige Landesverteidigung erinnern, sind die vermittelten Inhalte auf dem neuesten Stand der Forschung. Statt die historischen Fakten gegen das traditionelle Geschichtsbild auszuspielen, wird hier beides gleichberechtigt gezeigt und erklärt - Mythos und Geschichte.Verglasung der Bogenhalle schafft Raum.Fast neun Monate blieb das Museum für einen Umbau geschlossen. Im September 2014 wurde es wiedereröffnet. Während der Umbauzeit sind einige architektonische Veränderungen - wie beispielsweise der Einbau eines Personenlifts - vorgenommen worden.Für den Besucher auf den ersten Blick wahrnehmbar ist unbestritten die neue Verglasung der sogenannten Bogenhalle. Was bis anhin ein offener, überdachter Vorhof des Haupteingangs war, wurde durch die neu erstellte Verglasung zum grosszügigen Innenraum mit Museumscafé und einem Museumsshop. Zudem generiert der neu geschaffene Raum - aufgrund der Verschiebung des Gastrobereichs und der Garderobe gegen aussen in den neuen Raum - im Hauptgebäude mehr Platz für die Ausstellung.Anspruchsvolle GeometrieEinzigartig und markant an der Bogenhalle sind neben der Bogenstruktur die quer zum Haupteingang verlaufenden Betonrippen an der Decke. Die nach unten in den Raum ragen-den statischen Elemente stellten beim Bau der Glasfront entsprechende Anforderungen in konstruktiver sowie in geometrischer Hinsicht