Juli 2016
Juli 2016

Das Hubkippfenster der neuesten Generation

FENSTERTECHNIK

Die Senioren-Appartements Egghölzli in Bern wurden mit 22 Hubkippfenstern der CreaTor AG ausgestattet. Der Entwicklungsprozess führte zu einer optimalen Lösung für die Bauherrschaft und die Bewohner.


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«Das fertige Produkt ist eine ausgezeichnete Entwicklung, funktioniert technisch einwandfrei und entspricht in jeder Hinsicht unseren Vorstellungen», schwärmt Rudolf Flüeli, Geschäftsführer des Senioren-Appartements Egghölzli in Bern. «Den Planern, Konstrukteuren und nicht zuletzt den Mechanikern ist es gelungen, ein massives, energetisch hochwertiges, automatisch bewegtes, in der Bedienung sicheres und ästhetisch stilvolles Fenster zu bauen», so Rudolf Flüeli weiter. Doch der Weg zur optimalen Lösung hat sich als anspruchsvoll erwiesen. Die funktionalen, technischen, bauphysikalischen und ästhetischen Anforderungen an das Endprodukt bedingten ein Abwägen mehrerer möglicher Lösungsvarianten. Schliesslich konnte gemeinsam mit der creaTor AG in Uetendorf ein serienreifer Prototyp des Hubkippfensters erstellt werden, der auch alle Anforderungen erfüllte.
Beweggründe und funktionale Anforderungen
Die 36-jährige Gebäudehülle der Senioren-Appartements Egghölzli war über weite Teile undicht und hatte ihre Nutzungsdauer erreicht. Zudem waren die Laubengänge im Erdgeschoss weder windgeschützt noch beheizt. Die Bewohnerschaft musste sich in der kalten Jahreszeit warm anziehen, um in den Speisesaal, an die Rezeption oder ins Hallenbad zu gelangen.
Das Ziel war, eine neue Gebäudehülle mit einem flexiblen und automatisierten Fenstersystem zu bauen. Dies, damit in regelmässigen Abständen Frischluft zugeführt und die Fenster bei tiefen Temperaturen auf einfache Weise geschlossen werden können.
Aufgrund der hohen Anzahl von 22 neuen Fenstern für den Laubengang, die sich über eine Korridorlänge von rund 90 Metern erstrekt, wurde eine Kostenanalyse erstellt. Diese zeigte auf, dass bei einer automatisierten Fensterbetätigung über eine Zeitspanne von 40 Jahren, beträchtliche Personaleinsparungen und somit eine klare Rentabilität möglich ist. So galt es, ein vollautomatisch betriebenes Fenster mit geringem Unterhaltsbedarf und nutzungserprobter Technik zu konstruieren, welches im Notfall manuell bedienbar ist, ohne dass ein Spezialist zugezogen werden muss. Die Automation sollte sicherheitstechnisch so überwacht werden können, dass sich weder Gross noch Klein verletzen kann. Zudem hatte die Konstruktion auch den Maschinenbaurichtlinien zu entsprechen. Architektonische Anforderungen
In einem Umbau- und Erweiterungsprojekt sind die Anforderungen immer sehr hoch. Schliesslich gilt es, nebst den gesetzlichen und baurechtlichen Vorgaben, Rücksicht auf die vorhandene Bausubstanz zu nehmen. «Bei diesem Projekt war es uns von Beginn her wichtig, den typischen ‹Helfer-Bau› nicht zu konkurrieren, sondern zu ergänzen», erklärt Architekt Beat Aeberhard. «Aufgrund der bestehenden Gebäude und der Anforderungen der Bauherrschaft war somit klar, dass der neue Baukörper leicht trans parent, zurückhaltend, aber doch eigenständig in Erscheinung treten sollte. Dies konnte mit dieser Metall-Glas-Konstruktion, die sich auch diskret in die neue, von der SWM Metallbautechnik AG gebaute Fassade integriert, bestens erfüllt werden», ergänzt Aeberhard.