Februar 2015
Februar 2015

Absturzsicherung verhindert Unfälle

HUB-ARBEITSBÜHNEN

Mobile Hubarbeitsbühnen gelten als sichere und wirtschaftliche Methode für den zeitlich begrenzten Höhenzugang in verschiedensten Arbeitsbereichen. Doch immer wieder kommt es zu schweren Unfällen durch Absturz aus dem Arbeitskorb. Einfach anzuwendende Sicherungssysteme finden schnell Akzeptanz beim Anwender und schützen ihn vor schlimmen Verletzungen.


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Weltweit sind über 1,5 Millionen mobile Hubarbeitsbühnen im Einsatz. Ihre Stärken sind eine hohe Flexibilität und kostengünstige Anwendung bei temporär begrenzten Arbeiten in der Höhe. Verfügt ein Betrieb nicht über ein eigenes Arbeitsgerät, können Hubarbeitsbühnen in den unterschiedlichsten Ausführungen und Arbeitshöhen auch angemietet werden, so dass man diese Maschinen in nahezu allen Industrie- und Handwerksbereichen bei unterschiedlichsten Problemstellungen antreffen kann. In der Vergangenheit kam es jedoch immer wieder zu schweren Unfällen durch Absturz aus dem Arbeitskorb, bei denen auch Todesfälle zu beklagen waren. Diese schweren Unfälle hätten jedoch durch einfache Massnahmen vermieden werden können. Allgemeine Unfallszenarien Die Unfallursachen beim Gebrauch von mobilen Hubarbeitsbühnen sind sehr vielfältig. Oftmals sind es Probleme der Standsicherheit, durch die es zum Unglück kommt. Eine nicht ausreichende Tragfähigkeit des Untergrunds führt zum Einsinken der Stützen, oder aufgrund einer mangelhaften Absicherung auf Verkehrswegen kommt es zu Anfahrunfällen bis hin zum Umsturz der kompletten Arbeitsbühne. Unfälle mit elektrischem Strom durch Kontakt mit spannungsführenden Leitungen und Quetschungendes Arbeitspersonals durch eine unvorhergesehene Korbbewegung kommen ebenfalls immer wieder vor. Verletzungen der Benutzer aufgrund technischer Defekte am Gerät gehören zu den eher seltenen Szenarien. Immer wieder kommt es zu Abstürzen des Bedienpersonals aus dem Arbeitskorb. Hierfür gibt es unterschiedliche Ursachen: Ein grosses Problem ist der Peitschen- oder Katapulteffekt, welcher besonders bei Teleskoparbeitsbühnen auftritt. Durch eine kurzfristige Krafteinwirkung auf den Korb oder den Arm der Arbeitsbühne kommt es zu einer peitschenartigen Bewegung des Arbeitskorbs, bei der die Korbinsassen ihren festen Stand verlieren und im schlimmsten Fall aus dem Korb herausgeschleudert werden. Auslöser für so eine kurzfristige Krafteinwirkung können z. B. sein: - Bei Montagearbeiten fallen Elemente einer Konstruktion auf den Arbeitskorb oder Teleskopausleger. - Die Bühne verhakt sich mit dem Korb in der Konstruktion, so dass der Korb beim Freifahren plötzlich ins Schwingen kommt. - Der Arbeitskorb wird in der Fahrbewegung schlagartig gestoppt, z. B. durch Anstoss an ein Hindernis. - Vorbeifahrende Fahrzeuge streifen die Bühne