Juli 2026
Juli 2026
Abo

2500 Tonnen Spezialstahl für Helgoland

Swiss Steel Group

Unsichtbar von aussen, aber hochwirksam in der Schutzfunktion: Innovativer Bewehrungsstahl von Swiss Steel Group bildet das Rückgrat der künftigen Westmole auf Helgoland, die zurzeit erneuert wird.


Login

Danke für Ihr Interesse an unseren Inhalten. Abonnenten der Fachzeitschrift metall finden das Login für den Vollzugriff im Impressum der aktuellen Printausgabe. Das Passwort ändert monatlich.


Jetzt registrieren und lesen. Registrieren Sie sich um einzelne Artikel zu lesen und einfach per Kreditkarte zu bezahlen. (CHF 5,- pro Artikel)
Als registrierter Benutzer haben Sie jederzeit Zugriff auf Ihre gekauften Artikel.

Sollten Sie als interessierte Fachkraft im Metall-, Stahl- und Fassadenbau die Fachzeitschrift metall tatsächlich noch nicht abonniert haben, verlieren Sie keine Zeit und bestellen Sie Ihr persönliches Abonnement gleich hier.

Die 563 m lange Westmole auf Helgoland ist das Schutzbauwerk für den Südhafen.
Die 563 m lange Westmole auf Helgoland ist das Schutzbauwerk für den Südhafen.

 

Swiss Steel Group

2500 Tonnen Spezialstahl für Helgoland

Unsichtbar von aussen, aber hochwirksam in der Schutzfunktion: Innovativer Bewehrungsstahl von Swiss Steel Group bildet das Rückgrat der künftigen Westmole auf Helgoland, die zurzeit erneuert wird.

Text und Bilder: Swiss Steel Group

Die 563 m lange Westmole auf Helgoland ist das Schutzbauwerk für den Südhafen, die Lebensader der pittoresken Felseninsel mitten in der Deutschen Bucht. Damit sie den zerstörerischen Kräften der Nordsee auch weitere Jahrzehnte standhält, wird die massive Schutzmauer an der Südspitze der rund einen Quadratkilometer grossen Hauptinsel bis 2028 von Grund auf instandgesetzt. Dabei hält ein besonders widerstandsfähiger Werkstoff das Bauwerk zusammen: der hochkorrosionsbeständige Bewehrungsstahl «Top12» von Swiss Steel Group.

Überlegene Resilienz

«Top12» wurde gezielt für Bauteile mit erhöhter Chloridbelastung entwickelt. Die Resilienz dieses innovativen Spezialstahls gegenüber chloridinduzierter Korrosion ist um ein Vielfaches höher als die von konventionellem Betonstahl. Der Bewehrungsstahl verleiht selbst Bauwerken in der besonders aggressiven Spritzwasser- und Gezeitenzone in Meeresnähe eine überragende Widerstandsfähigkeit und eignet sich daher ideal für kritische Küstenschutz-Infrastruktur, wie sie die Westmole auf Helgoland darstellt.

Rund 2500 Tonnen grüner Bewehrungsstahl «Top12» von Swiss Steel Group kommen zum Einsatz.
Rund 2500 Tonnen grüner Bewehrungsstahl «Top12» von Swiss Steel Group kommen zum Einsatz.

 

Gruppenweite Synergien

«Top12» ist ein hochlegierter, nichtrostender Stahl der Werkstoffklasse 1.4003 mit einem Chromanteil von über zwölf Prozent und ein Paradebeispiel dafür, wie Swiss Steel Group ihre gruppenweiten Synergien nutzt, um Werkstoffe höchster Qualität und Beständigkeit zu produzieren: Im Elektrolichtbogenofen der Deutschen Edelstahlwerken (DEW) am Standort Siegen werden die Knüppel nach präziser Analyse erschmolzen. Bei Steeltec im Schweizer Emmenbrücke werden sie zu hochwertigem Betonstahl warmgewalzt. Am Standort Hagen, ebenfalls ein DEW-Werk, erfolgt die finale Veredelung. Hier wird der Stahl gebeizt und werden die Ringe in kompakte und sauber gespulte Coils verwandelt, damit sie von den Kunden optimal weiterverarbeitet werden können.

Die Inselgruppe Helgoland und Düne gehört seit 1890 zum deutschen Staatsgebiet und ist als amtsfreie Gemeinde Helgoland in den Kreis Pinneberg (Schleswig-Holstein) integriert (Wikipedia).
Die Inselgruppe Helgoland und Düne gehört seit 1890 zum deutschen Staatsgebiet und ist als amtsfreie Gemeinde Helgoland in den Kreis Pinneberg (Schleswig-Holstein) integriert (Wikipedia).

 

Richtungsweisendes Pilotprojekt

Rund 2500 Tonnen korrosionsbeständiger Bewehrungsstahl werden in die Westmauer für den Südhafen auf Helgoland verbaut, das ist das bisher grösste Projekt für diesen Werkstoff. Das Bauwerk ist nicht nur eine technische Meisterleistung, sondern auch ein Statement zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Zum einen wird es aus modernem, klinkerreduziertem Beton errichtet, zum anderen kommt mit «Top12» grüner Bewehrungsstahl von Swiss Steel Group zum Einsatz, der klimafreundlich im Elektrolichtbogenofen hergestellt wird. Beides wird den CO 2 -Fussabdruck des massiven Wasserbauwerks signifikant und auf das heute technisch mögliche Minimum reduzieren.  ■