November 2019
November 2019

Zwischen Luxus und urbaner Oase

Fassadengestaltung

Der PARQ Vancouver gilt als mondäner Multifunktionskomplex. Mit seinen drei Türmen, den geschwungenen Konturen und der kupferbraunen Fassade manifestiert er eine beeindruckende Unverwechselbarkeit.


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Im neuen PARQ Vancouver vereinen ACDF Architecture gemeinsam mit Architecture49 und IBI Group auf über 70 000 m2 Handel und Gastronomie mit Luxushotels inklusive Fitness- und Wellnessmöglichkeiten, einem Casino und einem Dachpark. Inmitten der kanadischen Stadt entsteht der Bau als mondäner Multifunktionskomplex, der die bauliche Umgebung harmonisch verbindet und selbst zur kleinen, urbanen Luxusoase wird.

Fliessende Formen
PARQ Vancouver fungiert als Lückenfüller zwischen dem BC Place Stadion im Norden und dem südlich gelegenen, hippen Uferbezirk Yaletown. Der Multifunktionsbau legt sich um die angrenzende, ovale Sportarena – schmiegt sich nahezu an sie. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich die zwei zur Strasse hin orientierten Hauptfassaden. Die Architekten gestalteten das Gebäude mit fliessenden Formen und auf Hochglanz polierten Ansichten. Die Ecken sind abgerundet, verschiedene Materialien treffen in weichen Rundungen aufeinander. Die äussere Form des Gebäudes mit seinen vielfältigen Kurven, Ebenen, Neigungen und Linien spiegelt die umliegende Landschaft aus Bergen, Tälern, Wasser und interessanten Gebäuden wider. Eine leicht zurückversetzte Sockelzone bildet die Basis des Komplexes. Diese ist zum Teil auf Säulen aufgeständert und markiert Eingänge, indem sie sich in manchen Bereichen weiter nach oben zieht.
Darüber besteht PARQ Vancouver aus einem kompakten Volumen. Auf diesem sitzen drei Baukörper, die sich als Türme weiterentwickeln.

Lüftungslamellen bilden einzigartiges Muster
Auf der Südseite spiegelt sich die Umgebung in einer kupferfarbenen Vorhangfassade mit vertikalen Lüftungslamellen.
Die 90° von der Fassadenfläche vorstehenden Blechlamellen machen den Anschein, als wären sie zufällig angeordnet. Bei genauerem Hinschauen wird jedoch klar, dass diese Lamellen gemeinsam ein pixelartiges Muster bilden, welches die umliegenden Berge darstellt. Diese schimmernden Teilchen an der Fassade reflektieren tagsüber das Sonnenlicht in verschiedenen Winkeln auf die Glasfassade des Gebäudes und von dort auf die umliegenden Wasser des Pazifischen Ozeans. Abends entstehen durch die Lichter der Grossstadt auf den Fassadenpixeln interessante Lichtspiele.

Unterschiedliche Nutzung
Das Raumprogramm besteht aus einem Mix an unterschiedlichsten Nutzungen: Während im Erdgeschoss Handel- und Gastronomieflächen untergebracht sind, die Passanten anziehen sollen, gibt es im zweiten und dritten Stock ein grosses Casino, gefolgt von Konferenz-, Tagungs- und Veranstaltungsbereichen und Festsälen. Verteilt auf die drei Türme finden zwei Luxushotels mit Fitness- und Wellnessmöglichkeiten Einzug in den Multifunktionskomplex. Als krönenden Abschluss integrieren die Architekten einen reich bepflanzten Dachgarten über dem sechsten Obergeschoss. Dieser macht das PARQ Vancouver zu einer versteckten grünen Oase inmitten der Stadt.