März 2019
März 2019

Von Photovoltaik bis zur Solarthermie

SOLARTECHNIK

Solarzellen wandeln Sonnenstrahlung in elektrische Energie um – ohne Abfall, Lärm und Abgase. Die Technik nennt sich Photovoltaik. Bei der Solarthermie erwärmen Röhren- oder Flachkollektoren durch Sonnenstrahlen Wasser und ergänzen so die Warmwasserversorgung. Dieser Beitrag erklärt die verschiedenen Funktionen.


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Nach einer kurzen Marktstagnation ist die Photovoltaik (PV) wieder weltweit auf
Wachstumskurs. Immer mehr Länder setzen auf sauberen Strom von der Sonne. Die jährlich
weltweit hinzukommende Photovoltaik- Leistung liefert etwa so viel Strom wie sieben
AKW von der Grösse Leibstadts. In der Schweiz verläuft die Entwicklung bisher etwas langsamer
als in benachbarten Ländern. Doch die hiesige Photovoltaik-Branche hat bereits eine
wichtige wirtschaftliche Bedeutung mit rund 5700 Arbeitsplätzen
und einem Jahresumsatz von 800 Millionen CHF.
Anwendung Photovoltaik
Es gibt zwei Anwendungsmöglichkeiten. Netzverbundanlagen
werden ans öffentliche Elektrizitätsnetz
angeschlossen, Inselanlagen sind
autonome Anlagen, die Strom für den Eigenbedarf
erzeugen.
Netzverbundanlagen
Die meisten Photovoltaikanlagen speisen ihren
Strom ins öffentliche Netz ein. Man spricht
von Netzbetrieb. Durch die Verbindung zu
einem
grossen Verbundnetz (z.B. das öffentliche
Stromnetz) kann sichergestellt werden, dass
zu jedem Zeitpunkt genügend Verbraucher
vorhanden sind, die den Solarstrom sofort nutzen
können. Eine Zwischenspeicherung ist dabei
nicht erforderlich. Die Stromversorgungist jederzeit
sichergestellt und es können normale
Wechselstromgeräte eingesetzt werden.
Es gibt verschiedene Einspeisemöglichkeiten:
Eigenverbrauch
Der erzeugte Solarstrom wird primär für den
Eigenverbrauch genutzt und nur der überschüssige
Strom wird ins Netz abgegeben. Alle
Stromproduzenten haben das explizite Recht,
die zeitgleich selbst produzierte Energie am
Ort der Produktion ganz oder teilweise selbst
zu verbrauchen. Was nicht verbraucht wird,
gilt als Überschuss und fliesst ins Stromnetz.
Für die Vergütung des Überschusses bestehen
grundsätzlich folgende drei Möglichkeiten:
Verkauf zum Marktpreis, Verkauf an eine Ökostrombörse
oder Vergütung durch die Kostendeckende
Einspeisevergütung (KEV).
Ohne Batterietechnik kann im Einfamilienhaus
bei einer Anlagengrösse von ca. 20 m2
ein zeitgleicher Eigenverbrauchsanteil von 20–
30% erreicht werden. Vor allem in Gewerbebetrieben,
wo der Strombedarf hauptsächlich
tagsüber anfällt, kann mit einer PV-Anlage ein
hoher Eigenverbrauchsanteil erreicht werden.