April 2021
April 2021
02.03.2021

Krapf AG und Air-Lux Technik AG

Geschäftsführer Lukas Knechtle ist neuer Inhaber

Heinz Sauter hat nach 26 Jahren als Inhaber der Krapf AG sowie der Air-Lux Technik AG die beiden Firmen dem langjährigen Mitarbeiter und Geschäftsführer Lukas Knechtle übergeben. Mit dem Generationenwechsel wird beim Glas- und Fassadenspezialisten aus Engelburg/SG die Nachfolge geregelt.

Lukas Knechtle, Geschäftsführer und neuer Inhaber, ist seit 1997 bei der Krapf AG tätig: Nach der Lehre als Metallbauer und einigen Praxisjahren in Produktion und Montage absolvierte er 2005 mit Erfolg die Meisterprüfung. Bis 2010 war er als Projektleiter tätig, wechselte dann zu Verkauf und Kalkulation und übernahm Aufgaben als stellvertretender Geschäftsführer. Seit 2016 ist Lukas Knechtle Geschäftsführer. Seit dem 1. Januar 2021 ist er nun auch Inhaber der beiden Firmen Krapf AG und Air-Lux Technik AG.
Heinz Sauter wird weiterhin in einem Teilpensum im Verkauf und in der Entwicklung tätig sein. Als Mitglied des Verwaltungsrats wird er sich zudem aktiv in die Weiterentwicklung der Unternehmen einbringen und seine umfangreiche Erfahrung aus 30 Jahren Fassadenbau weitergeben.

Nationale und internationale Top-Referenzen

Die Krapf AG konnte sich in den vergangenen 50 Jahren von einem klassischen Schlosserbetrieb zum Fassadenbauer mit 90 Mitarbeitenden entwickeln. 1994 übernahm Heinz Sauter den Betrieb und formte ihn zu einem schweizweit führenden Unternehmen für Metall- und Fassadenbau mit einem aktuellen Umsatz von rund 30 Mio. Franken. 2004 brachte die Krapf AG das von ihr entwickelte Schiebefenstersystem Air-Lux mit patentgeschützter Aktiv-Dichtungstechnologie auf den Markt.
Das Unternehmen ist dabei auf den Schweizer Markt fokussiert. Zu den Referenzprojekten der Krapf AG gehören beispielsweise die Fachhochschule St. Gallen, der Glatt Tower in Zürich oder das Cubic Innovation Center von Bühler in Uzwil. Aktuell ist das Unternehmen unter anderem auf den Spitalbaustellen in Baden und St. Gallen sowie in Winterthur bei der Lokstadt «Elefant» engagiert.
Mit dem Schiebefenstersystem Air-Lux bearbeitet die Krapf AG Projekte in der Schweiz als auch im Ausland. Dabei werden die Bauvorhaben mehrheitlich in Zusammenarbeit mit diversen Vertriebspartnern, u.a. in Deutschland, Russland, China, Hongkong und den USA, abgewickelt.
Als Meilensteine von Air-Lux Ausführungen sind hierzu sicher das erste Wohnhochhaus an der Baarerstrasse 125 in Zug, die Diakonie Bethanien oder die Nietturm-Bar in Zürich auf dem Schweizer Markt zu zählen. Im Ausland wurden Privathäuser in China, Russland und den USA realisiert. Aktuell sind Wohnhochhäuser in Frankfurt, Hamburg und Wiesbaden in der Ausführung.

Heinz Sauter (rechts) übergibt seine beiden Firmen Krapf AG und Air-Lux Technik AG an den lang- jährigen Mitarbeiter Lukas Knechtle.
Heinz Sauter (rechts) übergibt seine beiden Firmen Krapf AG und Air-Lux Technik AG an den lang- jährigen Mitarbeiter Lukas Knechtle.

 

Kontinuität und Festhalten am Werkplatz Schweiz

Trotz des zur Zeit anspruchsvollen Marktumfelds blickt der neue Inhaber mit Zuversicht in die Zukunft, im Wissen, zwei kerngesunde Unternehmen mit einer modernen Infrastruktur und einem bestens qualifizierten und motivierten Mitarbeiterstamm übernehmen zu können. Aufgrund seiner langjährigen Zugehörigkeit zur Firma und seiner Verbundenheit zu den Mitarbeitenden wird Lukas Knechtle den eingeschlagenen erfolgreichen Weg weiterführen.

Das Festhalten am Werkplatz Schweiz und die Förderung des betriebsinternen Know-Hows stehen für Lukas Knechtle neben der Entwicklung der Marktposition im Vordergrund. Zudem ist der Wille zu Innovation und zur Realisierung aussergewöhnlicher Fassadenkonstruktionen stärker denn je.
«Mein Ziel ist die Weiterführung im bewährten Stil der letzten Jahre. Die Weiterentwicklung des Betriebs in der aktuell anspruchsvollen Zeit ist mit einigen Herausforderungen verbunden. Dabei meine ich nicht Corona, sondern zum Beispiel die Digitalisierung von allen Geschäftsbereichen, die Veränderungen in der Baubranche durch Industrie 4.0, aber auch der Fachkräftemangel. Dieser steht in Zusammenhang mit dem Ansehensverlust in der Gesellschaft gegenüber einer praktisch handwerklichen Ausbildung, trotz der sehr grossen Entwicklungsmöglichkeiten», erklärt Lukas Knechtle.